
Die Zirbelkiefer, auch Zirbe genannt, ist ein immergrüner Nadelbaum mit langen Nadeln, sie wächst an den Südhängen der Alpen ab einer Höhe von 1.500 Metern. Bereits vor etwa 10.000 Jahren, nach der letzten Eiszeit, fand diese Pflanze ihren idealen Lebensraum in den Dolomiten, wohl auch aufgrund der Auswirkungen des Mittelmeerklimas.
Der englische Begriff „Swiss Pine“ würde sich nur auf das Gebiet der Schweiz beziehen, dies ist jedoch geografisch zu begrenzt. Wenn die Zirbelkiefer auch nicht der meistverbreitete Nadelbaum in Südtirol ist, findet man sie in den Südtiroler Wäldern gerade wegen des klimatischen Gleichgewichts zwischen Nord und Süd recht häufig.
Jedenfalls ist das Landschaftsbild unverkennbar: der strahlend blauer Himmel, die edlen Dolomiten und darunter verstreut die Almwiesen umrahmt von Zirbenwäldern, sofort erkennbar an ihrem einzigartigen Merkmal, dem Duft.
Tatsächlich ist die Zirbe eine Kiefer mit einem absolut typischen Geruch.
Wenn man den Zirbenwald durchquert, wird man – je nach Jahreszeit – völlig berauscht von dem unverkennbaren Duft, den das Harz und die Nadeln der Zirbe hervorrufen.
Auch einmal verarbeitet, entspannt und erwärmt das Zirbenholz. Der Geruch geht im Laufe der Zeit nicht verloren, auch der Harzgeschmack bleibt erhalten. Der Charme, der von diesem wohltuenden Holz ausgeht, ist einzigartig.
Es ist ein antikes Holz, wenn man es so sagen kann, denn es wurde seit jeher dazu verwendet, die Stuben vieler Bauernhäuser zu täfeln. Diese holzverkleideten Räume in den Bauernhäusern, in denen sich die ganze Familie versammelte, waren als einzige beheizt.
Der Duft der Zirbe prägte die Wohnatmosphäre, nicht nur damals, er tut es nach wie vor.


Will man heute diese Atmosphäre kreieren, kann man es mit Hilfe ätherischer Öle tun, oder man platziert einen Gegenstand aus Zirbenholz im Raum.
Die ätherischen Öle der Zirbelkiefer werden mittels Wasserdampf-Destillation aus deren Zweigen gewonnen.
Ein paar Tropfen dieses Öls bringen den Duft des Hochgebirgswaldes in dein Haus.
Du kannst die unverwechselbare Essenz zusammen mit den duftenden Spänen und der Holzschatulle aus Zirbenholz in unserem Shop erwerben.
Die Tannenzapfen
Zu Beginn des Sommers reifen die Zirbelkieferzapfen, die in der in Gröden gesprochenen ladinischen Sprache „puc“ [putsch] genannt werden. Darin befindet sich – von Pechschichten geschützt – eine Pinoli-Art von besonderer Qualität.
Die einzigen, die wissen, wie man durch diese klebrigen Schuppen kommt, sind wohl die Eichhörnchen und die Tannenhäher, für die diese Kerne eine richtige Leckerei sind.
Traditionsgemäß werden die Zapfen der Zirbelkiefer dazu verwendet, Schnäpsen und Likören ein typisches Zirbelaroma zu verleihen.
Die wohltuenden Eigenschaften der Zirbelkiefer sind heute unbestritten, ihr Holz kann beruhigen und entspannen.
Tatsächlich werden nicht nur die Stuben aus Zirbenholz gefertigt, auch Betten und Möbel werden, wegen der wertvollen Eigenschaften, daraus hergestellt.
Es ist ein weiches Holz, es ist leicht zu verarbeiten und – was nicht unwichtig ist – die Motten lieben es nicht und daher ist es auch für Gegenstände des täglichen Gebrauchs geeignet.



Du kannst die Zirbelkiefer mit allen fünf Sinnen erleben
BLICK
Wenn deine Augen durch die grüne Weite von Nadeln und knotigen Stämmen dringen, um dort anzuhalten, wo über der Waldgrenze sich die majestätischen Berge erheben.

HÖREN
Wenn du durch den Wald spazierst und dem Rauschen von Zirbelkiefernadeln lauschst, die vom Wind bewegt werden.

GERUCH
Wenn der Duft von Harz und Holz so tief in deine Lunge dringt, dass du ihn dir regelrecht einprägen und mit nach Hause nehmen kannst.

GESCHMACK
Wenn deine Papillen neugierig nach dem Geschmack suchen, der aus dem Wald und aus dem einladenden und beruhigenden Holz kommt.

BERÜHRUNG
Wenn deine Hände die Geschmeidigkeit des Holzes ertasten, das sich so leicht formen lässt und im ganzen Körper Spuren des Wohlbefindens hinterlässt.

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